Die schönen Künste, Kult/ur/räume
"Die Wahrnehmung von Kulturräumen im eigenen Land und deren Darstellungsweise in Kunstfotografien stehen im Mittelpunkt der Ausstellung/Publikation Kult/ur/räume. Dazu wurden zwölf chinesische und zwölf österreichische FotografInnen eingeladen, ihre persönliche Definition zu diesem Thema über ihre Arbeiten wiederzugeben." (Aus Kult/ur/räume)
Die schönen Künste thematisiert die mögliche Omnipräsenz von Kunst und Kultur unabhängig von (Kultur-) Raum und Zeit. In vier Fotos werden die vier großen Ausdrucksformen der "Schönen Künste" Literatur, Musik, darstellende und bildende Kunst - repräsentativ verkörpert durch eine Schriftstellerin, einen Cellisten, eine Tänzerin sowie durch einen Maler - an für normale Begriffe ungewöhnlichen Orten dargestellt. (Die Fotoarbeit ist aufgrund des fehlenden Malers (noch) unvollendet.)
Dabei wurde versucht, einen größtmöglichen Kontrast zwischen der künstlerischen Tätigkeit und dem für diese Tätigkeit gewählten Raum herzustellen. So wurden ein schneebedeckter Acker, eine leere Tiefgarage oder etwa ein mit Graffiti beschmiertes und heruntergekommenes Abbruchhaus als "Kunstraum" gewählt. Zur Gewährleistung dieses Kontrasts wurde auf die "klassische" und im allgemeinen Bewusstsein verankerte Ausprägung der jeweiligen Kunstsparte zurückgegriffen.
Ausstellung(en):
Ausstellung im Rahmen der Kult/ur/räume in der Aula der Universität Graz, 2015.
Veröffentlichung(en): Kult/ur/räume, Herausgeberinnen: Maria Valentina Kravanja, Daniela Unger-Ullmann, Wenli Zhang, edition keiper (ISBN: 978-3-902901-57-6)
Technik & Größe: Digital; 40x30 cm